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Richtige Prognose : Trump

Freitag, 11. November 2016

Als Value-Investor ist es wichtig, das Zeitgeschehen zu beobachten, Ereignisse vorauszusehen, die richtigen Schlüsse daraus zu ziehen und dann konsequent mit seinem Kapital darauf zu reagieren.

 


Ich freue mich, dass mir dies - nach meiner Brexit-Prognose - nun auch mit der US-Präsidentenwahl gelungen ist. Am Freitag, den 4. November 2016 habe ich unter der Überschrift „Trump macht das Rennen“ in meiner Kolumne des 

Wirtschaftsmagazins „BILANZ“ Trumps Sieg unmissverständlich prognostiziert und auch begründet (siehe www.bilanz.de). In dem Beitrag werden Sie sehen, dass ich schon im Dezember 2015 auf den Durchmarsch von Trump gesetzt habe. Unsere beiden Fonds, „ME Fonds - Special Values“ und der Rohstoffaktienfonds „ME Fonds - PERGAMON“, konnten in diesen Tagen entsprechend profitieren.

 

Was nun die politische Landschaft nach der US-Wahl angeht, so fällt mir zweierlei auf:

 

Die Wahl Trumps wird von den Medien allerorten ausführlich kommentiert. Ich möchte deshalb nur soviel hinzufügen:

Mit Trump haben die Wähler nicht nur die Person, sondern vor allem die Hoffnung auf Veränderung gewählt. Die Analogie zu Brexit bietet sich an. Die Arroganz, mit der über die Unterstützer hier wie da hergezogen wird, ist wenig demokratisch. Ein wenig mehr Respekt vor dem Willen eines Volkes wäre angebracht. Ich finde, da hat sich auch in Deutschland eine „unsportliche“ Haltung eingeschlichen. 

 

Das Risiko der näheren politischen Zukunft liegt nicht in der Person Trumps. Sein Erfolg wird davon abhängen, ob es ihm gelingen wird, die US-Großindustrie und die New Yorker Finanzszene hinter sich zu bekommen. Dabei würden substantielle Infrastrukturmaßnahmen helfen. Und wie bei fast allen Präsidenten zuvor: ebenso die Einbindung ehemaliger Goldman Sachs Mitarbeiter. Ob man es mag oder nicht, Goldman Sachs ist einer der ganz großen „Strippenzieher" in Amerika.

 

Ansonsten wird Trump Gefahr laufen, an der übermächtigen, amerikanischen Rüstungs- und Ölindustrie sowie anderer einflussreicher Lobby-Interessen zu scheitern. Trumps Versuch, eine durchaus wünschenswerte Zeitenwende auf vielen Gebieten einzuläuten, würde in einem solchen Fall im Keim ersticken.

 

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