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Bei Syngenta muss man jetzt genauer hinschauen. Noch stockt es bei K+S.

Dienstag, 3. November 2015

Na endlich. Bei Syngenta in Basel tut sich was. Der CEO Mike Mack hat seinen Hut genommen und ist von Bord gegangen. Das war mehr als überfällig. In meinem Wall Street Online Kommentar „Übernahmeangebot: Bei Syngenta bockt das Top-Management - der Aktionär steht im Regen, ohne Schirm“ sowie in meinem BLOG „Syngenta: Das Management regiert die Welt“ vom 28. August 2015 habe ich auf die durch und durch aktionärsfeindliche Haltung des Managements bei Syngenta aufmerksam gemacht.


Nach und nach formiert sich doch der Widerstand der Aktionäre. Der Verwaltungsratspräsident von Syngenta, M. Demare, eine Kollege von mir aus alten Dow Chemical Tagen, ist nun gefordert. Ich bin gespannt, wen er als neuen CEO aus dem Hut zaubert. Wird es dem neuen Führungs-Duo gelingen, den Wert der Syngenta Aktie auf das von Monsanto offerierte Kursniveau von zumindest CHF 440,- zu heben? Wir werden es mit Interesse verfolgen.

 

In dem Zusammenhang kommt mir unweigerlich die K+S in den Sinn. In etwa zur gleichen Zeit hat auch dort das Top-Management das Übernahmeangebot des großen Rivalen aus Kanada, des Potash Konzerns, abgewehrt. Die Parallelen sind frappierend. Der Börsenkurs der K+S ist auf tiefe Euro 23,- gefallen. Man stelle sich vor: Potash hatte Euro 41,- geboten. Hier vermisse ich nach wie vor eine Protest-Reaktion der großen Aktionäre. Auch hier wäre ein Signal auf der Kommandobrücke von Nöten und längst überfällig. Bei einem solchen Wertverfall ist es schlicht und einfach nicht hinnehmbar, so einfach zur Tagesordnung überzugehen. Das Top-Management ist in der Pflicht ihren Eigentümern gegenüber. Und das sind nun mal die Aktionäre.

 

Vielleicht sollten die großen K+S Aktionäre mal in Zürich der Syngenta Aktionärs-Interessengemeinschaft einen Besuch abstatten. Da gäbe es, etwas zu lernen.

 

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